Wiederbelebung des historischen Bärenquell-Areals im Bezirk Treptow-Köpenick

© HCM/Bärenquell

Visualisierung des Bärenquell-Areals © HCM/Bärenquell

Das direkt an der Spree gelegene Bärenquell-Areal in Niederschöneweide wird eine innovative Adresse für Kreativwirtschaft, Forschung und Kultur.

Mit der wachsenden Airport Region Berlin Brandenburg geraten auch Lagen und Baudenkmale im Berliner Bezirk Treptow-Köpenick in den Fokus, die allzu lange dem Verfall preisgegeben waren. So wie das direkt an der Spree gelegene mehr als vier Hektar große Bärenquell-Areal in Niederschöneweide.

Während sich das nördliche Spreeufer entlang der Wilhelminenhofstraße in den vergangenen Jahren bereits zu einem stetig weiter wachsenden Kreativ-, Kultur- und Bildungsstandort entwickelt hat, schien die Entwicklung des südliche Spreeufers lange zu stagnieren. Damit ist es nun vorbei. Der Projektentwickler Home Center Management (HCM) wird auf dem Gelände der historischen Bärenquell-Brauerei ein vielfältiges Quartier mit Büros, wissenschaftlichen Einrichtungen, Kunst, Kultur, Handwerk und Gastronomie schaffen.

Der Masterplan für das Areal wurde von Architekt Sergei Tchoban erarbeitet und sieht vor, das ehemals geschlossene Werksgelände mit Veranstaltungsräumen und Freizeitangeboten als offenen und lebendigen urbanen Ort mit Tag- und Nachtnutzungen zu entwickeln. Auch das Spreeufer wird an dieser Stelle künftig frei zugängig sein.

In dem ganzheitlichen, integrierten und nachhaltigen Entwicklungskonzept sollen rund 70 Prozent der Altbauten erhalten und mit hochmodernen Neubauten ergänzt werden. Die prächtigen Gebäude des 1882 als Brauerei Borussia Meinert und Kampfhenkel errichteten Backsteinensembles werden dabei in enger Zusammenarbeit mit dem Landesdenkmalamt und der bezirklichen Denkmalschutzbehörde aufwändig saniert. Zugleich sollen die Mehrzahl der Graffitis, die heute auf dem Gelände zu sehen sind, erhalten bleiben, um den rauen, kreativen Spirit zu bewahren, wie Investor Ofer Hava betont: „Das Quartier soll organisch an die kreativen Nutzungen der Werksgebäude am anderen Spreeufer anschließen und dabei sowohl Unternehmen und Start-ups als auch Kulturprojekten die passende Atmosphäre bieten.

Rund 12.800 Quadratmeter Fläche stehen in den Erdgeschosszonen jedoch schon jetzt für kulturelle und innovative Nutzungen und Zwischennutzungen zur Verfügung. Auch der legendäre Techno-Club Grießmühle hat hier für sein „Revier Südost“ ein neues Zuhause gefunden.


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