Neues Gewerbequartier direkt an der Sonnenallee

© KLINGSÖHR und Arbeitsgemeinschaft Sonneninsel Thomas Müller Ivan Reimann Gesellschaft von Architekten mbH / REALACE GmbH

Sonnenallee, © KLINGSÖHR und Arbeitsgemeinschaft Sonneninsel Thomas Müller Ivan Reimann Gesellschaft von Architekten mbH / REALACE GmbH

© KLINGSÖHR und Oliver Czaia (Architekt) und Philipp Obkircher (Visualisierung)

Neuköllnische Allee, © KLINGSÖHR und Oliver Czaia (Architekt) und Philipp Obkircher (Visualisierung)

Klingsöhr und DERECO planen die Weiterentwicklung des Gewerbestandorts an der Sonnenallee mit etwa 45.000 m² Büro- und Gewerbefläche. 2023 soll das Gewerbequartier „Sonneninsel“ bezugsfertig sein.

Büros in Berlin werden knapp. Ob am Potsdamer Platz, in der City-West oder rund um die Mediaspree: Es gibt kaum noch verfügbare Bauflächen innerhalb des S-Bahn-Rings. Berlin wird erwachsen – und soll doch weiterwachsen. Mit der Betriebsaufnahme des Flughafens BER erwarten der Berliner Projektentwickler Klingsöhr Unternehmensgruppe und das Kölner Multi-Family-Office DERECO eine deutliche Nachfrageverschiebung in Bezirke südlich von Mitte. „Die vorhandene Infrastruktur bietet beste Voraussetzungen, um hier einen modernen und attraktiven Büro- und Gewerbestandort zu entwickeln“, sagt Projektpartner Stefan Klingsöhr. „Die vorgesehene Projektentwicklung greift den Aufstieg Neuköllns zu einem lebendigen und urbanen Bezirk auf und wird sich in Nutzung und Architektur gut einpassen.“

Aufgeteilt auf zwei Grundstücke möchten Klingsöhr und DERECO den Gewerbestandort an der Sonnenallee weiterentwickeln: direkt am Wasser gelegen, unmittelbar an der S-Bahn-Station Sonnenallee sowie mit gutem Autobahnanschluss – und am Rande eines der beliebtesten Viertels Berlins. Hierzu sollen in den kommenden Jahren etwa 45.000 Quadratmeter Büro- und Gewerbefläche entstehen. Darin inbegriffen sind die 10.000 Quadratmeter im 45 Meter hohen Hochhaus N9, das als kantiger Solitär das Zeug für ein selbstbewusstes Unternehmens-Headquarter mitbringt.

Die Nachbarschaft bietet bereits viel Potenzial für Synergien und eine fruchtbare Mischung aus Büros und Light Industrial-Flächen am südöstlichen Ende von „Kreuzkölln“. Bereits vor Längerem haben sich direkt neben den geplanten Bauten mehrere Digital-Start-ups niedergelassen. Zudem soll sich das neue Quartier zum angrenzenden Böhmischen Viertel jenseits der Sonnenallee hin öffnen, unter anderem durch ein ansprechendes gastronomisches Angebot. Und drittens befinden sich beide Grundstücke in unmittelbarer Nähe zum geplanten neuen Hochhausturm des Kongresshotels Estrel, der mit 175 Metern Berlins höchstes Haus werden wird.

Entstehen sollen in den beiden Projekten insgesamt fünf Gebäude. Die vier Bauten der „Sonneninsel“ entlang des Schifffahrtskanals sind mit insgesamt 35.000 Quadratmetern geplant. Letztere sollen ideale Voraussetzungen für Unternehmen bereitstellen, die ein kreatives Umfeld für Forschung und Entwicklung suchen. Die geplante Durchmischung von Büro und Light Industrial, von Begegnungsort und Inkubator wird sich auch in Gestaltung und Struktur des Ortes widerspiegeln: Die Architektur greift die industrielle Geschichte des Standorts auf, während mit einer Community Hall für Gastronomie und Veranstaltungen sowie Freiflächen am Wasser Kommunikations- und Gemeinschaftsräume entstehen sollen.

Baugenehmigungen für die Planungen liegen bereits vor, sodass die ersten Bagger in der zweiten Jahreshälfte 2020 anrollen werden. Die Fertigstellung des 45 Meter hohen Hochhauses N9 ist für Ende 2022 vorgesehen, 2023 soll das Büro- und Gewerbequartier „Sonneninsel“ bezugsfertig sein.

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Roberto Freiberger | PB3C GmbH
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